Der mediTimer ambulant

Der mediTimer ambulant ist ein Medikamenten-Dosierer völlig neuer Generation. Er bietet wichtige Vorteile für Gesundheit und Lebensqualität, die sich vielleicht nicht auf den ersten Blick erschließen. Bei näherer Betrachtung der Hintergründe wird jedoch deutlich, dass die bisherigen Pillendosen oder die Neu-Verblisterung erhebliche Nachteile mit sich bringen können. Der mediTimer ist gezielt für Sie entwickelt worden, um genau diese Nachteile auszuräumen. Es ist daher lohnend, die konkreten Vorteile des mediTimers kennen zu lernen.
Lebensqualität ist das größte Nutzenversprechen von Pflegeträgern. Es ist daher lohnend, die konkreten Vorteile des mediTimers für Lebensqualität kennen zu lernen.
Das mediTimer-System ist das einzige System am Markt, welches auf sichere Originalverpackungen setzt und damit die 10R-Regel (entwickelt von den Pflege-Experten der Averosa GmbH) umsetzbar macht.


Der mediTimer ambulant in nur 2 Minuten:


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Das mediTimer-Prinzip

Bisher wurden Medikamente vorsortiert, indem man sie zunächst aus den schützenden und haftungsrechtlich sicheren Originalverpackungen herausholte, um sie erst woanders drin zu lagern (Pillendosen, Neu-Verblisterung). Später holt man sie dort wieder heraus, um sie dann einzunehmen.

Beim mediTimer werden die Medikamente dagegen ganz einfach in der zugelassenen Original-Verpackung gemäß der richtigen Einnahmezeitpunkte sortiert. Das Umfüllen als Zwischenschritt entfällt damit, zudem bleibt der Schutz der Original-Verpackung bis kurz vor der Einnahme voll erhalten.
Auch der erhebliche Aufwand des wochenweisen Neubefüllens 52 mal im Jahr wie bei Wochendispensern wird so reduziert und spart somit Zeit: Einmal sortiert, wochenlang Ruhe! Der mediTimer ist daher einfacher und sicherer zugleich.

Das Einrichten des mediTimers erfolgt dabei ganz einfach: Alles, was zu einem bestimmten Einnahmezeitpunkt einmal eingenommen/angewendet werden soll, wird einmal in die richtige Box einsortiert. Bei z.B. Tabletten sortiert man hierzu einen Blisterstreifen ein, bei Tropfen einfach die ganze Flasche oder bei Atemwegsprays den Inhalator.

Die Bedienung ist denkbar einfach, siehe auch das Video oben:

  • Sperre hoch
  • Die vordere Box rausschieben (=nächster richtiger Einnahmezeitpunkt)
  • Alle Medikamente aus der Box rausnehmen und zunächst auf den auf Tisch legen, die Box ist damit leer
  • Dann erstes Medikament vom Tisch nehmen (z.B. einen Tabletten-Blister) und nach der Einnahme einfach wieder zurück in die Box stellen
  • Dadurch weiß man: Hab ich schon eingenommen! Was auf dem Tisch liegt: Muss ich noch einnehmen. So arbeitet man sich vor, bis alles richtig eingenommen wurde.
  • Sind alle Medikamente wieder in der Box (= alle wurden eingenommen): Sperre wieder runter und die Box hinten wieder reinschieben
  • Der nächste richtige Einnahmezeitpunkt steht so automatisch wieder vorne
  • Usw.! Der mediTimer ist somit ein "unendliches" System, kein Wochen-System

Jeder Patient hat ganz unterschiedliche Medikamente und damit auch individuell andere Einnahmezeiten, die von großer Bedeutung für die Therapiequalität sind. Der mediTimer wurde daher von vornherein so entwickelt, dass jeder Patient seine individuell richtigen Einnahmezeiten auch bekommt. Daher kann der mediTimer ambulant je nach Bedarf mit Erweiterungsmodulen um weitere Einnahmezeitpunkte erweitert werden.

Die individuelle Einrichtung geht schnell und wird am besten von einer Apotheke anhand eines Medikationsplans vorgenommen. Aus diesem resultiert die Anzahl an Einnahmezeitpunkten insgesamt und damit auch ggf. der Bedarf an Erweiterungsmodulen.

Der mediTimer ist somit im Grunde selber ein Medikationsplan, aber eben ein anfassbarer für den Alltag.

Wir empfehlen Endverbrauchern ausdrücklich um das Einrichten des mediTimers ambulant die Apotheke Ihres Vertrauens zu bitten. Diese kann Ihre Gesamt-Medikation auf z.B. gefährliche Wechselwirkungen prüfen, Einnahmezeitpunkte fachlich richtig reduzieren, einen daraufhin bereinigten Medikationsplan erstellen und den mediTimer genau passend für Sie einrichten.


Was ist aber, wenn…
  • Tropfen z.B. mehrmals am Tag genommen werden müssen, ich aber nur eine Flasche habe
  • eine Box zu klein ist
Antworten zu diesen und weiteren Fragen finden Sie im Hilfebereich!


Arzneimitteltherapiesicherheit und mediTimer

Medikamente sind einer der wirksamsten Therapieformen, die es gibt. Sie können aber auch erheblichen Schaden anrichten. Die klassische Nebenwirkung ist dabei nur ein Aspekt, denn Medikamente werden meist von verschiedenen (Fach-)Ärzten verordnet, die aber jeweils nichts von den Verordnungen der Kollegen wissen.

Z.B. Mehrfachverordnungen, gefährliche Wechselwirkungen oder gar Kontraindikationen oder auch für ältere Patienten potentiell gefährliche Medikamente (Stichwort Priscus-Liste) können in der Tat einen Menschen zum Pflegefall machen, obwohl Medikamente ja eigentlich helfen sollen.

Dieser Aspekt ist auch in der professionellen Pflege noch weitläufig unterschätzt und wird noch nicht genügend wahrgenommen, auch wenn mittlerweile der Bundeseinheitliche Medikationsplan im Oktober 2016 rechtsverbindlich eingeführt wurde. Auf 100 Patienten im Altenheim entstehen pro Monat (!) im Schnitt 8 Neuerkrankungen wie Sturz oder Verwirrtheit, und zwar rein arzneimittelbedingt! Zwei Drittel davon (!) wären vermeidbar, wenn Maßnahmen in Form von geeigneter Struktur- und Prozess-Qualität etabliert wären (Thürmann, Jaehde, Hanke 2011).

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist mittlerweile ein feststehender Fachbegriff für solche Maßnahmen, die genau solche Schäden vermeiden. AMTS ist aufgrund der fundamentalen Relevanz für hohe Lebensqualität und Gesundheit kein "weiteres Thema" für die Pflege, sondern vielmehr die Basis von guter Pflege überhaupt. Das mediTimer-System ist hierfür die ideale Grundlage für eine solche Struktur- und Prozess-Qualität, denn es bietet


Der mediTimer ist daher als "System mit Therapiecharakter" (Zitat eines zufriedenen Kunden) weit mehr als nur eine weitere Alternative für Wochendispenser oder Neu-Verblisterung, auch wenn dies vordergründig zunächst so nicht erscheinen mag. Für Pflegeträger ist dies von strategischer Bedeutung in der Profilierung und Positionierung im Wettbewerb. Lebensqualität im Alter ist deren größtes Kundennutzenversprechen und das geht belegtermaßen nur mit hoher AMTS. Dies ist nicht nur ethisch, sondern auch rechtlich und ökonomisch von höchster Relevanz. Zudem bietet gelebte AMTS mit mediiTimer-System hervorragende Argumente zur Gewinnung neuer guter Pflegekräfte, was unsere Kunden eindrucksvoll belegt haben.

Wir beherrschen die vielfältigen Aspekte zur Implementierung von AMTS in ambulanter und stationärer Pflege unter Einbindung einer geeigneten Apotheke und können Sie hier fundiert beraten. Für die Planung von Neubauten von Altenheimen bieten wir zudem interdisziplinäre Kompetenz zur zukunftssicheren nachhaltigen Gestaltung von Dienstzimmern unter Berücksichtigung von AMTS. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!


Die Vorteile für Sie

  • Nur der mediTimer arbeitet mit sicheren zugelassenen Original-Verpackungen, nur so ist der Schutz der Medikamente vor Licht, Luftfeuchtigkeit, Oxidation, Abrieb oder Befall von Mikroorganismen gewährleistet
  • Patient/Pflegekraft „begreift" die Medikamente, der unmittelbare Bezug zum Medikament bleibt voll erhalten
  • Nur der mediTimer ist für alle Darreichungsformen geeignet, also auch z.B. Tropfen, Atemwegsprays oder Salben
  • Nur der mediTimer berücksichtigt die individuell richtige Einnahmezeitpunkte vor, zur oder nach der Mahlzeit
  • Damit besonders geeignet für hohe Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in der professionellen Pflege, siehe oben
  • Modular erweiterbar für zusätzliche Einnahmezeiten
  • Kompakt, hochwertig, diskret, preiswert
  • erhältlich z.B. in Ihrer Apotheke oder im Online-Handel


Beispiele

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    Beispiel 1:
    mediTimer mit 4 Einnahmezeiten gemäß der Mahlzeiten

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    Beispiel 2:
    mediTimer mit 5 Einnahmezeiten gemäß Uhrzeit
    (z.B. für Parkinson-Patient)


Rechtliches und Ökonomisches

Der mediTimer bietet durch die Verwendung von ausschließlich nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) zugelassenen sicheren Original-Verpackungen nachhaltige Rechtskonformität für Pflegekräfte und den Pflegeträger, ebenso für die Patienten!

Das Umfüllen von Medikamenten in Wochendispenser bedarf bei gewerbsmäßig Handelnden nach dem AMG der Herstellererlaubnis, die Pflegekräfte aber nicht haben.
Neu-Verblisterung bedeutet wiederum, das der Patient seinen hohen Haftungsschutz nach AMG verliert und hierüber suffizient aufzuklären ist. Es bedarf zudem einer entsprechenden Einverständniserklärung.
Seit Juli 2016 ist das Antikurruptionsgesetz (novellierter § 299 Strafgesetzbuch) in Kraft, nachdem kostenloses oder vergünstigtes Verblistern einen Straftatbestand darstellt, der mit bis zu 3 Jahren Haft geahndet wird. Viele Pflegeprofis wissen hierbei nicht, dass sie als Normadressat hier mit im Boot sind. Am Ende bedeutet das fortlaufend sehr hohe Kosten für den Pflegeträgern, von diversen weiteren Nachteilen ganz abgesehen.

Bei Fragen hierzu nehmen Sie bitte gerne mit uns Kontakt auf.


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